Zurückbleiben - ein Linolfilm

Dieses Buch präsentiert den Linolfilm „Zurückbleiben“ und schildert die Entstehungsgeschichte des ersten Films auf Basis von Linoldrucken. Ausgangspunkt für das Filmprojekt waren Linolschnitte, die zwar relativ mühsam zu schnitzen sind, von denen sich aber einfach viele Abzüge herstellen lassen, die durch weiteres Ausschneiden sowie Übermalen und Überdrucken der Abzüge in verschiedene Phasen aufgeteilt werden können. Wichtiger als die Erzeugung von Bewegungsillusionen war die Arbeit mit Text und Anagramm, das heißt: Aus einer Reihe einfacher Sätze oder Wörter lassen sich viele weitere Wörter generieren und für den Film als Schrifttafeln anordnen.
Nachdem aus fünfzig Linolschnitten ca. 500 Filmdrucke hergestellt waren und sich, nach mehreren Test-Verfilmungen, die Reihenfolge der Grafiken und Schriften herauskristallisiert hatte, war der erste, auf Super-8 gedrehte Linolfilm im Herbst 1987 fertiggestellt.
Durch die Vermittlung einer Freundin wurde der Film Ende 1988 Manfred Salzgeber, dem Gründer der Sektion Panorama bei den Berliner Filmfestspielen gezeigt. Die daraus resultierende 35 mm Neuproduktion ist in diesem Buch anhand von Standbildern dokumentiert. Ergänzend beinhaltet das Buch Übersetzungen der Filmtexte ins Englische und Spanische.

Zurückbleiben - ein Linolfilm - CoverZurückbleiben - ein Linolfilm - Innentitel 1, Storyboard mit Linoldrucken, 1987Zurückbleiben - ein Linolfilm - Innentitel 2, Filmplakat zur 35 mm Neuproduktion, 1989Zurückbleiben - ein Linolfilm - Seite 4, Impressum, InhaltsverzeichnisZurückbleiben - ein Linolfilm - Seite 5, VorwortZurückbleiben - ein Linolfilm - Seite 6Zurückbleiben - ein Linolfilm - Seite 7Zurückbleiben - ein Linolfilm - Seite 8Zurückbleiben - ein Linolfilm - Seite 9